Friedensgebet

  • 10 Jahre Friedensgebet

    Frieden fällt uns nicht in den Schoß!

    20 Jahre Friedensgebet in Oberasbach

    Frau Ella Loos, eine "Frau der ersten Stunde", berichtete von den Anfängen des Friedensgebets im Jahre 1999. Es ist aus einer Idee auf einer dreigemeindlichen Kirchenvorstandssitzung entstanden. Die katholische Gemeinde St. Johannes hat sich dem gerne angeschlossen. So fand am 2. Juni 1999 das erste ökumenische Friedensgebet statt. Anfangs monatlich, hat sich in den letzten Jahren aus verschiedene Gründen ein vierteljährlicher Rhythmus bewährt. Frau Loos stellte dabei angesichts der Kriege in der Welt die provokante Frage "Ja, bringt denn das was?", um dann aber gleich darzulegen, dass es auch Glücksfälle gibt, wie z. B. das Ende des Nordirlandkonflikts oder die friedliche deutsche Wiedervereinigung. Ich bin der Meinung, dass alleine schon die Existenz eines "ökumenischen Friedensgebets" ein Anzeichen für einen großen Fortschritt ist. Ich habe als junger Mann noch eine ganz andere Zeit erlebt, in der sich die christlichen Konfessionen eher ablehnend und mißtrauisch gegenüber standen.

    Im Rahmen der Fürbitten wurde dann klar, dass der Frieden "uns nicht in den Schoß fällt." Er beginnt im menschlichen Herzen. Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, kann nicht mit anderen in Frieden leben. Die Jahreslosung: "Suche den Frieden und jage ihm nach" bringt es auf den Punkt: Der ständige Wandel in unserem Leben erfordert es, dass Frieden jeden Tag im Alltag neu erarbeitet werden will, sei es in der Ehe, der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Gemeinde. Die Angst, zu kurz zu kommen, ist es, die Unfrieden schafft. Die Mitarbeiterinnen des Friedensgebets haben es sich zur Herzenssache gemacht, sich selbst und uns regelmäßig daran zu erinnern, die "Blickänderung vom Ich zum Du" zu finden.

    Pfarrerin Hessenauer und Pfarrer Kreile haben sich dafür beim Team bedankt mit einer Tasse, auf der die Jahreslosung gedruckt ist. Dank gab es auch für die musikalische Ausgestaltung des Friedensgebets durch die Gitarrengruppe um Herrn Meister und Frau Jung-Bilk an der Orgel

    Ach ja! Vielleicht möchten Sie sich dem Friedensgebet auch als einer Herzenssache anschließen: Das nächste Friedensgebet findet am 8. Mai um 19 Uhr in St. Stephanus statt.

    Werner Huber

  • Termine 2019

     

    Immer mittwochs um 19 Uhr:

    St. Markus
    6. Februar
    St. Stephanus
    8. Mai
    St. Lorenz
    7. August
    St. Johannes
    6. November

     

     

     

  • Friede beginnt bei uns selbst!

    Friede beginnt bei uns selbst!

    Friedensgebet in Oberasbach
    Im Jahr 1999 fand das erste Friedensgebet in der St. Markus-Kirche statt. Seitdem sind die Friedensgebete reihum in den vier Oberasbacher Kirchengemeinden. Das Gebet für den Frieden ist heute noch so wichtig wie damals.

    Das Friedensgebet wurde anfangs monatlich abgehalten, seit einiger Zeit nur noch vierteljährlich. Da es sich um ein ökumenisches Friedensgebet handelt, beten wir reihum in den vier Kirchen von Oberasbach. Unser Team besteht aus Mitgliedern jeder der Kirchengemeinden.  Wir treffen uns einmal im Vierteljahr, um das nächste Friedensgebet vorzubereiten. Wir suchen uns Themen und Texte aus, die dazu passenden Bibelstellen und Lieder und versuchen, diese zu einem harmonischen Ganzen zusammenzustellen.

    Falls Sie sich gerne beteiligen möchten, sprechen Sie uns doch nach einem Friedensgebet an oder setzen Sie sich mit einem der Pfarrämter in Verbindung. Wir freuen uns über Verstärkung.

    Warum Friedensgebet?

    Wir in Deutschland haben seit 1945 keinen Krieg, wofür wir Gott dankbar sind. Jedoch in vielen Ländern dieser Erde finden immer wieder Kriege statt. Auch die Menschen dort sollen in Ruhe leben und ohne Angst zu Bett gehen dürfen. Denn sie sind Kinder Gottes, unsere Schwestern und Brüder und wir tragen für sie Mitverantwortung. Das wichtigste und wirksamste Werkzeug von uns Christen ist das Gebet. Andere Mittel haben und brauchen wir nicht.

    Friede, das ist unsere Aufgabe

    Frieden bedeutet nicht nur das Schweigen von Waffen, sondern auch Frieden im Zusammenleben in unserem Alltag. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten. Wir versuchen Beispiele aus dem wirklichen Leben zu finden, wo es gelungen ist, Frieden zu stiften. Sei es in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Kirchengemeinde usw. Der Wunsch, Frieden zu halten, muss von jedem einzelnen Menschen ausgehen. Nur dann kann Frieden in der Welt entstehen, wenn viele Einzelne dazu beitragen.

    Wir bitten Gott, dass noch viele Menschen guten Willens zu unseren Friedensgebeten kommen und ER unser Vorhaben segne.