Eine erstaunliche Bilanz!

Der MarkusChor hat 2017 erstaunlich viel Aktivität bewiesen. Hier ein ausführlicher Jahresrückblick des Chorleiters Thomas Reuter.

 

  • Am 14. April haben wir den Gottesdienst zum Karfreitag in St. Markus mitgestaltet.
  • Bei der Konfirmation am 30. April konnten wir mit „Lobe den Herrn, meine Seele“, "Ich bin in guten Händen" und „Möge die Straße“ mitfeiern.
  • Das Johanni-Singen im Markushof am 24.6. haben wir ein Jahr weitergeschoben: 2018 findet es am 23. Juni statt. 2017 war schon genug anderes.
  • Am 1. Juli haben wir beim Pfarrfest unserer Schwesterpfarrei St. Johannes sowohl im Gottesdienst als auch hinterher in der DJK-Halle die Luft zum Vibrieren gebracht. Eigentlich wäre das zwei Punkte wert, aber wir sind ja nicht zum Prahlen hier.
  • am 3. Juli gab es ein ausschweifendes Chorfest im Garten von Thomas Reuter, der zufällig auch noch Geburtstag hatte. Ihr habt mir damit eine große Freude gemacht.
  • am 9. Juli folgte dann der Verabschiedungsgottesdienst von Wolfgang Ebert, dem langjährigen Chorleiter des MarkusChors. Da haben wir uns mit „Laudate nomen domini“, "Frohlockt mit Freuden“ und mit John Rutters „Alle Dinge dieser Welt“ bei ihm bedanken können. Mit Renate Jung-Bilk, der zuverlässigsten Organistin seit Erfindung des Quintenzirkels, zusammen war das ein voller Erfolg.
  • Dann folgte ein überaus arbeits- und erg-/erlebnisreiches Chorwochenende (29.9.-1.10.), das den neun Luthersprüchen aus der Markuskirche gewidmet war. Für dieses Projekt bekamen wir viel Unterstützung von anderen interessierten Mitsängern aus der Stadt Oberasbach, vor allem auch in ökumenischer Verbundenheit aus der Johannes-Pfarrei.
  • Volle Kirche in St. Markus gab es dann am Reformationstag, den 31.10.17 bei der Uraufführung (Alleinstellungsmerkmal!) der „Luthersprüche“ von Thomas Reuter für Chor, Orgel und Flöte, das vom Ensemble Tanto Quanto aus Nürnberg mit Musik aus der Renaissance komplettiert wurde. Für diese Unterstützung und auch die Begeisterung, mit der Chor und Projektsänger die „Luthersprüche“ umgesetzt haben, danke ich dem MarkusChor ganz herzlich.
  • Höchst erfreulich war auch unser Einsatz in der fränkischen Christnacht.
  • Und weil eine Christnacht für einen gestandenen Chorsänger an Weihnachten bei Weitem nicht reicht, gab es gleich am ersten Weihnachtstag abends die Weihnachtsliedervesper in St. Johannes, die nun seit 3 Jahren federführend vom MarkusChor gestaltet wird. Mit dabei ein - ich habe es genau durchgezählt - rein evangelisches Streicher- und Bläserensemble (der einzige katholische Musiker, der am Fagott die Fahne hätte hochhalten können, war leider krank geworden). Diese Vesper, in der die traditionellen Psalmen und Cantica durch Weihnachtslieder zum Mitsingen für die Gemeinde ersetzt sind, erfreut sich in Oberasbach zunehmender Beliebtheit: dieses Jahr konnten wir über 150 Besucher zählen. Das bietet dem MarkusChor natürlich eine Menge Öffentlichkeit, die über die Markusgemeinde hinausreicht.
  • Durch die verschiedenen Projekte dieses Jahr konnte der MarkusChor bis jetzt 4 neue Mitsänger gewinnen. 

Ganz besonderen Dank möchte ich unserer „Hoforganistin" Renate Jung-Bilk sagen. Der legt man die Noten hin, dann spielt sie das. Ich bin ja in der Anfertigung von Orgelauszügen nicht immer der Schnellste, aber bei Renate weiß ich: die kann das. Dank geht auch an Gundel Huschka, weil sie unseren Auftritten des Öfteren mit der Querflöte besonderen Glanz verleiht. Großer Dank gebührt nicht zuletzt Ilse Helmer, die als „Gute Seele“ im Hintergrund immer zuverlässig dafür sorgt, dass alles pünktlich und zur rechten Zeit fertig ist, dass jeder seine Noten hat und dass der Chorleiter nicht wichtige Termine versemmelt.
 
Ich glaube, dass in der Musik die Seele unseres Glaubens nach außen spürbar wird. Das gemeinsame Singen in unterschiedlichen Stimmen ist eine oft geringgeschätzte Fähigkeit, sich mit den Geheimnissen unserer christlichen Religion auseinanderzusetzen: vieles, was einem zunächst unverständlich oder antiquiert-sperrig erscheint, kann einem Stück für Stück klarer werden, wenn man es wieder und wieder gesungen hat. Wie die heilige Schrift verbindet uns die Chormusik über die Jahrhunderte hinweg mit unseren Vorfahren, die im Wesentlichen dieselben Freuden, Sorgen und Nöte hatten wie wir. Wir wissen nicht, wie sie gesungen haben. Aber wir wissen, dass sie gesungen haben - zum Lobe ihres Gottes, der auch der unsere ist.
 
Wir sind da auf einem guten Weg, und ich hoffe, dass wir den noch lange gemeinsam gehen können. In diesem Sinne hoffe ich, das wir uns alle im kommenden Jahr 2018 gesund und heiter wiedersehen. Wer auf diesem Weg lange, kurz oder abschnittsweise mitgehen möchte, darf sich zu den Chorproben montags abends um 19:30 im Gemeindehaus ganz herzlich eingeladen fühlen.

Thomas Reuter
Chorleiter